*Rezension* Der Lavendelgarten

Lucinda  Riley - Der Lavendelgarten

464 Seiten | Goldmann Verlag | 13. Mai 2013 | CHF 13.90 ; €19.99 |
Original: The Light Behind the Window


Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …
Quelle: Goldmann Verlag

Schreibstil und Story
Mit dem ganzen Hype um *Das Orchideenhaus* von Lucinda Riley, begann ich dieses Buch mit der Erwartung auf eine Spannende, gut geschriebene Geschichte. Am Anfang war die Sie auch sehr vielversprechend und der Schreibstil flüssig und interessant. Leider wurde der Roman aber nach einer Weile ein bisschen langweilig und in die Länge gezogen. Vor allem beim ersten Abschnitt, in welchem noch weiter in die Vergangenheit gereist wird, fand ich ungefähr 100 Seiten einfach nur langweilig! 

*Der Lavendelgarten* ist eine Story über eine junge Frau, Emilie, die gerade ihre Mutter verloren hat und sich nun mit ihrer Erbschaft auseinander setzen muss! Nachdem Sie einen netten Mann kennen gelernt hat, der ihr hilft, findet sie sich nach einer Weile zurecht. Sie heiratet ihren Helfer ohne viel über ihn zu wissen, was sich später als keine so gute Idee erweist. Sie zieht zu ihrem Mann nach England auch wenn sie Frankreich liebt, da Sie aber wegen der Erbschaft immer wieder nach Frankreich muss, übernachtet sie bei einem alten Freund! Dieser erzählt dann Geschichten über die Grossmutter von ihrem Mann, welche er vor sehr langer Zeit einmal kannte. Da ich Familiengeschichten sehr gerne lese, hat mich diese Buch gut unterhalten können. Ausser diesen 100 Seiten am Anfang war auch der Schreibstil von Lucinda Riley spannend und flüssig. Ab der Mitte des Buches konnte mich die Geschichte auch richtig packen und gegen ende habe ich sie regelrecht verschlungen.


Charaktere 
Emilie war mir als Hauptprotagonistin eigentlich ganz Sympathisch, manchmal aber ein bisschen zu Naiv! Ihr Ehemann jedoch gefiel mir von Anfang an überhaupt nicht. Kennt ihr das Gefühl wenn man beim Lesen ständig denken muss, da ist was faul? So ging es mir bei Sebastian! Seinen Bruder fand ich viel sympatischer. Was ich von der Grossmutter von diesen beiden Männern halten soll, weiss ich irgendwie nicht genau. Sie wird ganz Sympatisch beschrieben aber irgendwie konnte ich sie nicht wirklich ins Herz schliessen


Gestaltung
*Seuft* ich finde Frankreich wunderschön! Bereits einige male habe ich dort meine Ferien verbracht und noch nie ist mir langweilig geworden die schönen Städte und Landschaften zu besichtigen! Auch die weiten Lavendelfelder sind einfach atemberaubend! Somit könnt ihr euch auch vorstellen, dass mir dieses Cover sehr gut gefallen hat. Es war auch ein Grund warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe :)


Im grossen und ganzen fand ich es sehr gelungen. Leider gab es eben diese 100 Seiten, die ich einfach langweilig gefunden habe. Zum Glück wurde es dann bei der Mitte des Buches wirklich Spannend. Was mich aber auch ein bisschen störte ist, dass ich wirklich ständig denken musste, da ist was Faul! Das kann einem richtig beim lesen stören. Ich liebe Familiengeschichten und deshalb hat mir dieses Buch eigentlich gut gefallen. Diejenigen die jedoch ständig Spannung in der Geschichte brauchen, werden dieses Buch wohl eher nicht mögen. 

3/5 Punkte für die Story und den Schreibstil
3/5 Punkte für die Spannung
3/5 Punkte für die Charaktere 
4/5 Punkte für die Gestaltung



Kommentare

  1. Huhu,
    tolle Rezension! Lucinda Riley mag ich als Autorin wirklich sehr gerne. Ich habe bereits "Das Orchideenhaus" von ihr gelesen, was mich damals wirklich sehr überzeugen konnte. Da mir dein Blog sehr gut gefällt, bleibe ich gleich mal Leserin :)

    Liebe Grüße
    Sandra
    http://sandraslittleworldofbooks.blogspot.de/

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    1. Hallo Sandra

      Vielen Dank! Ich freue mich immer riesig auf neue Leser/innen :)
      Ja ich finde dieses Buch von ihr war echt nicht schlecht, *Das Mädchen auf der Klippe* ist noch bei mir auf dem SuB, freue mich schon! Vom *Orchideenhaus* habe ich auch schon viele Positive Kommentare gelesen und gehört, sehr Wahrscheinlich werde ich auch das irgendwann einmal noch lesen!

      Liebe Grüsse
      Denise

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  2. Hallo liebe Denise,

    ich habe "Der Lavendelgarten" vor kurzem erst gelesen und auch rezensiert und ich hoffe, es ist für dich okay, dass ich deine Rezension in meiner unter der Überschrift “Weitere Rezensionen zu vorgestelltem Buch” verlinkt habe? Falls nicht, melde dich einfach kurz bei mir und ich lösche dich auf der Stelle raus, ja? ;) Hier der Link:
    http://janine2610.blogspot.co.at/2016/01/rezension-der-lavendelgarten-lucinda.html

    Alles Liebe ♥,
    Janine

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    1. Heii Janine

      Dass ist natürlich völlig in Ordnung :) du kannst meine Rezensionen gerne dafür benutzen. Ich finde die Idee noch andere Rezensionen zu verlinken wirklich gut, eventuell mache ich das auch irgendwann einmal :) Und vor allem fühle ich mich geschmeichelt, dass du meine Verlinkt hast :D

      Ganz liebe Grüsse
      Denise

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    2. Sehr lieb von dir, dankeschön! ♥

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