Rezension | Apfelblütenzauber von Gabriella Engelmann




Inhalt

Ein Meer von rosa-weißen Blüten, pittoreske Fachwerkhäuser und romantische Flusslandschaften – nach sechs Jahren in Hamburg hat Leonie fast vergessen, wie schön das Alte Land ist. Da ihre Mitbewohnerinnen eigene Wege gehen und sie ihren Job verloren hat, muss sie sich neu orientieren und hofft, in der alten Heimat zur Ruhe zu kommen. Doch die will sich einfach nicht einstellen, da ihre Eltern Hilfe brauchen und ein Mann in ihr Leben tritt. Ein Glück, dass sie sich auf ihre beiden Freundinnen Nina und Stella verlassen kann!

Meine Meinung

Ein buntes haus voll einzigartigen Persönlichkeiten, eine Freundschaft die alles standhält, das Leben, dass manchmal einfach verrückt spielt und mittendrin Leonie, die versucht alles unter einem Hut zu bringen. Mit einem ruhigen, detaillierten Schreibstil erzählt uns die Autorin in Apfelblütenzauber wie das Leben nun einmal nicht immer so will, wie man gerne möchte.
"Egal, wie alt sie waren: Kinder sollten niemals gezwungen sein, tiefere Einblicke in elterliche Differenzen zu bekommen, geschweige denn womöglich Partei zu ergreifen, dachte ich leicht verärgert."
Was mir an diesem Buch am besten gefallen hat? Dass es einfach realistisch war! Ein weiterer Pluspunkt waren zudem die vielen kleinen Sprüche, die für mich persönlich einfach immer zutreffend waren.

Fazit

Endlich wieder einmal eine Geschichte, in der die Liebe so dargestellt wird, wie sie im Leben auch tatsächlich ist. Endlich wieder einmal ein Buch, bei dem die Liebe zwar eine wichtige Rolle spielt, eine einzigartige Freundschaft jedoch im Vordergrund steht. Endlich wieder einmal ein Buch, dass zwar nicht vor Spannung strotzt, mich jedoch trotzdem von der ersten bis zur letzten Seite packen konnte. Und nachdem ich es dann schon länger beendet hatte, durfte ich auch noch erfahren, dass es noch nicht zu Ende ist, denn anscheinend gibt es zu diesem quirligen Trio noch weitere Bücher, in denen ich ganz bestimmt schon bald eintauchen werde.

"Wie sagte Oscar Wilde doch so schön:
Am Ende wird immer alles gut. Und wenn es das nichts ist, ist es auch nicht das Ende."

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